23.Tag (Nationalmuseum/Youth hub/Skaten in Danshui)
Im Vergleich zum Palastmuseum war das Nationalmuseum natürlich etwas bescheidener. Dennoch waren auch hier unter vielen einfacheren Bildern einige sehr beeindruckende Stücke dabei: z.B. die riesigen Lilienbilder, ein horizontal längliches Landschaftsbild von einer regenbehangenen Bergwelt. Auch die 1400 Jahre alten Tonfiguren von Pferden und Chimären beeindruckten mich schon allein durch ihre bloße Existenz über eine so lange Zeit. Die schönsten Stücke von ihnen waren mit drei verschiedenen Farben bemalt, was zu dieser Zeit ein Zeichen von großem Reichtum war.
Zu Mittag wurden wir in ein Restaurant im traditionellen Stil (aus Tainan) eingeladen: .. .. yue. Der Koch sitzt schon im Eingangsbereich auf einem kleinen Schemel und bereitet für alle sichtbar die Speisen. Das Essen war ausgezeichnet.(viel besser als das glibberige Omlett auf dem Nachtmarkt am abend; der Oktopus war aber ganz gut, nur ist das eben nicht gerade mein Lieblingsgericht)
Anders wurde uns aber, als wir beim verlassen des Restaurants erfuhren, dass die Fleischbrühe, die wir zusammen mit den Nudeln gegessen hatten seit 25 Jahren immer wieder neu aufgegossen und weiterverwendet wird. Der tolle Geschmack soll genau eben durch diese Prozedur entstehen. ; )
Nach unserem letzten Arbeitstag im Youth hub bekamen wir von Jessica noch ein aufwendig gestaltetes "Zertifikat" und Kekse überreicht. Gleichzeitig wurden wir noch 2 taiwnischen Deutsch-Studentinnen vorgestellt, mit denen wir am Abend noch essen gingen. Ich hab mich sogar noch getraut in der Nacht mit den Studenten Skateboard zu fahren und hab viel mit den Jungs auf englisch gequatscht; bis wir uns vor der Polizei verstecken mussten... mir hätte ja auch mal jemand vorher sagen können, dass wir dort nicht fahren durften!!! ; )
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