Fazit...

Aufgrund einer an sich guten Anregung in einem der Beiträge zu unseren Texten, in dem ein Fazit gefordert wird, schreibe ich gerne ein solches:
Die hohen Erwartungen, mit denen ich nach Taíwan gekommen bin haben sich fast vollständig erfüllt und wurden zum Teil sogar übertroffen. Die paar Erwartungen, die bisher noch unerfüllt sind werde ich mit Sicherheit bei einem späteren Taiwanbesuch einlösen können. So habe ich vor, mir mal ein wenig Klassik in der großen Konzerthalle anzuhören, in die Berge zu gehen und mich am Strand von Keting in die Sonne zu legen. Die Freundlichkeit der Taiwaner ist die größte positive Überraschung gewesen und hat uns viele schöne Erlebnisse beschehrt. So atemberaubend die Tarokoschlucht, so interessant die multikulturelle Geschichte
Taiwans, so aufregend die Nachtmärkte und so wunderschön die Natur in Taiwan auch sind, bleiben doch die persönlichen Begegnungen mit den Menschen vor Ort die schönsten Erinnerungen und birgen gleichzeitig vielleicht den größte Schatz Taiwans. Denn was nützt das Brandenburger Tor oder der Reichtstag, wenn man in Berlin ignoriert oder angepflaumt wird. In Taiwan begegnet man auf der Straße lauter offenen Augen und Gemütern, die einem freundlich entgegenblicken, während in Berlin ein Blick in die Augen oft schon als eine Provokation angesehen wird.

Zu der Kritik, wir hätten uns nicht auf eine Diskussion eingelassen lässt sich nur sagen, dass uns der rechte Ansatzpunkt für eine solche Diskussion fehlte: Im letzten Beitrag wird gefagt, ob der Blog für uns eine "Pflichtübung" wäre. Diese Frage ist aufgrund unseres bisherigen Engagements wohl eher als ein Ansporn, als eine ernst gemeinte Kritik zu verstehen. Es fiel uns auch schwer die Beiträge zu meinen nicht vorhandenen, chinesischen Langzeichen-Kenntnissen und zu Marias angeblicher Blindheit, was das erspähen von Cafes in Taipei angeht direkt auf uns zu beziehen. Natürlich gibt es in Taipei viele Läden wie Starbucks oder 85c, doch Marias Anmerkung bezog sich auf die sprachlichen Probleme beim bestellen des Kaffees und nicht etwa darauf, dass man in Taipei keinen Kaffee trinkt. In sich sind die Beitträge aber gut.
Ihr könnt uns auch jetzt gerne immer noch anschreiben.

Deine Bewertung: Keines Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)